Nicht denken, sondern machen!

Ich bin ein großer Fan von Reflektion und Nachdenken.
Sich Zeit-Blöcke zu nehmen, um über Dinge nachzudenken und zu reflektieren, ist absolut notwendig, um kreativ zu werden, zu sein oder zu bleiben, um innovativ zu sein, neue Ideen zu bekommen.
Nur selten aber nehmen wir uns die Zeit dafür, weil wir denken, wir haben „für sowas“ keine Zeit.
Und manchmal wird zu viel „Nachdenken“ durchaus auch zur Bremse, nämlich dann, wenn es eine Ausrede wird, warum wir etwas nicht tun können.
Und wer kann es uns schon übel nehmen, dass wir über ein Problem noch „nachdenken“, „daran arbeiten“, „versuchen“ es zu lösen?

Aber wie so oft im Leben: Irgendwann kommt ein Punkt, da muss man einfach handeln. Aktiv werden. Einfach machen, auch wenn es (noch) nicht perfekt ist.

Eine liebe Freundin hat so lange darüber nachgedacht, was ihre eigentliche Berufung ist und was von all dem, das sie beruflich gemacht hat, sie wirklich gern machen würde.
Bis sie einfach gemacht hat und nun eine Sache hauptberuflich tut und eine andere an einem Tag in der Woche. Es hat sich einfach so ergeben, weil sie während der langen Zeit des Nachdenkens „einfach gemacht“ hat und die Dinge auf sich hat zukommen lassen. Erst viel später hat sie erkannt, dass sie jetzt genau das hat, was sie sich immer gewünscht hatte und von dem sie immer gedacht hatte, dass sie es nicht in einer beruflichen Tätigkeit finden könnte. Ja – oft kann man sehr wohl Dinge miteinander verbinden und muss nicht immer in „Entweder-Oder“-Kategorien denken.

Bilder müssen gemalt werden, Berge erklommen, Rennen gerannt, Bücher geschrieben, Dinger erfunden werden.
So, durch das aktive Tun, entstehen neue Meisterwerke oder gar spätere Standards.
Das alles klingt so einfach, nicht? Aber es ist nun mal so „vernünftig“ erst mal nachzudenken. Und gerade wir im Land der Denker und Dichter wollen so oft alles bis ins Letzte durchdenken.
Doch dann kommen Gedanken der Angst, dass wir das Falsche machen könnten und wir fangen gar nicht erst an.

Mein einfacher Rat: Machen Sie einfach!

Fühlen Sie Ihre Angst, nehmen Sie sie wahr und verdrängen Sie sie nicht. Machen Sie trotzdem (z.B. auch in der Akquise)!

  • Einfach machen ist das Gegenmittel für Unsicherheit.
  • Einfach machen bringt Ihnen mehr Klarheit.
  • Einfach machen ist das Gegenmittel für Angst.

Wenn wir loslegen und in die Aktivität kommen, geraten Dinge in Bewegung. Während des Prozesses merken wir, was gut funktionieren könnte und was nicht und wir justieren unser Tun.

Fangen Sie an! Nur mit einem ersten Schritt. Der führt dann zum nächsten und der zum nächsten usw. Kleine Schritte immer wieder über eine längere Zeit führen zu unvorstellbaren Ergebnissen.
Just do it, wie Nike so schön sagte.

Am besten gleich heute – viel Erfolg!

Fotorechte © Fotolia | Robert Kneschke

Geschrieben von

Geschäftsführerin und Trainerin für Akquise, Vertrieb und Kommunikation bei der Guerrilla Marketing Group. Sie co-moderiert seit mehreren Jahren die populäre Sendung GuerrillaFM mit Tipps und Hinweisen zu mehr Wachstum und Profitabilität für Selbständige und mittelständische Unternehmen.

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