Return of the Jedi – äh – Direktmail!

Ein lange totgesagtes Marketingmedium ist wieder da: Die gute alte Post (vielleicht war sie auch gar nicht weg?)!

Statt des supergehypten Social Media probieren unsere Kunden auf unseren Rat hin immer öfter und mit wachsendem Erfolg eine Postsendung als alternatives Kontaktinstrument aus. Eine Alternative zu immer teureren Pay Per Click Anzeigen bei Google oder bei Facebook. Oder Email-Aussendungen.

Warum funktioniert es (wieder)?

Sie sitzen morgens im Büro – piep:. „You have Mail“ – eine neue Email, nein, zwanzig neue Emails sind gerade gekommen. Ist da Werbung dabei? Wie lange brauchen Sie, diese zu löschen? Oder der Spamfilter?

Ich brauche dafür ungefähr 5-10 Sekunden. „Ist Werbung“ – Ordner anklicken. Command+A drücken. Backspace. Alle gelöscht.

Am Tag erreichen rund 150 Werbe-Emails mein Postfach. Davon lese ich nicht einmal eine einzige. Wenn Sie nun ähnlich rigoros sind, dann lesen Sie auch kaum eine. Ergebnis: Wenig bis keine Reaktion auf Werbe-Emails (nicht zu verwechseln mit Newsletter-Emails).

Wie viel werbliche Post bekomme ich heute beruflich oder privat? Wenige Stück pro Woche. Manchmal landet nicht einmal eine Sendung pro Tag auf meinem Schreibtisch. Aber wenn eine kommt, dann schaue ich mir das per Post gesendete Schreiben nahezu immer an.

Postkarte-6-PAG-NTKundenbeispiel 1: Presseagentur Gesundheit – pag

Einer unserer Kunden Presseagentur Gesundheit hat eine mehrstufige Postkartenkampagne an deren potentielle Kundengruppe geschickt. Reaktionen auf die Aussendung: Anfragen, Telefonanrufe und Bestellungen. Warum? Die Postkarten landeten fast immer auf dem Tisch der Zielperson. Und weil auch der heute relativ selten postalisch kontaktiert wird, hat er die Postkarte gelesen und bei Bedarf darauf reagiert.

Kundenbeispiel 2: PressMatrix – Messeeinladungen

Die Firma PressMatrix nimmt unsere Empfehlung der handgeschriebenen Karte so ernst, dass sie die Messeeinladungen von Leuten, die sie definitiv dort treffen wollen, nicht mehr per Email versenden, sondern als handgeschrieben Brief.

Das Besondere dabei: Die Briefe schreibt nicht mehr ein Mitarbeiter oder ein Praktikant in mühevoller Kleinarbeit, sondern PressMatrix nutzt einen Service der Firma Pensaki, die per Roboterhand und Füller die Briefe schreibt, in ein Kuvert steckt , (Roboter-)handgeschriebene Adresse drauf und mit einer Briefmarke an den Empfänger versendet. Responserate bei einer kalten Adressliste: 10% der angeschriebenen melden sich zwecks Terminvereinbarung oder kommen auf den Messestand.

Unser Tipp
Probieren Sie eine echte Postsendung als Alternative zu elektronischen Medien aus – lassen Sie sich von den Ergebnissen überraschen!

Geschrieben von

Anthony-James Owen ist Geschäftsführer und Seniorberater der Guerrilla Marketing Group. Er verfügt über vielfältige Erfahrungen im Vertrieb und Marketing seit 1982. Er moderiert seit mehreren Jahren die populäre Sendung GuerrillaFM mit Tipps und Hinweisen zu mehr Wachstum und Profitabilität für Selbständige und mittelständische Unternehmen.

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