Was tun, wenn mein Projekt nicht gelingt?

Was macht ihr eigentlich, wenn euer Projekt scheitert, an die Wand fährt, schlichtweg nicht zum Erfolg führt? Darüber redet man nicht gerne und so ein Szenario blendet man eigentlich lieber aus.

Oder? Kann man das eigentlich vorher schon spüren? Was kann man tun und wer hilft dabei?

Wir haben mal einige Faktoren zusammengestellt, von denen wir denken, dass sie euch helfen können.

Sprecht miteinander!

Vereinbart vorab, in welcher Art, in welchem Modus und mit welchen Personen ihr regelmäßig sprecht. Eine offene Kommunikation ist wesentlich für den Erfolg, auch und gerade, wenn es mal nicht so läuft. Klingt wie selbstverständlich, ist es aber nicht!

Haltet Ausschau nach Warnzeichen

Erlernt einen Blick auf die ersten Anzeichen, dass etwas nicht stimmt. Das kann man Bauchgefühl nennen oder man erstellt Checklisten – da muss jeder seinen Weg finden. Aber oft laufen Projekte nur auf den ersten Blick rund; wer genauer hinsieht, erkennt aber häufig Probleme wie überforderte Mitarbeiter, sich häufende Verzögerungen im Ablauf oder technische Pannen. Frühzeitig intervenieren und nachjustieren sichert den Erfolg eures Vorhabens.

Mut zum Schlussstrich

Eine optimistische Herangehensweise ist sicher richtig. Aber wenn die Erkenntnis heranreift, dass euer Projekt so nicht zu realisieren ist, braucht es genauso auch den Mut, einen Schlussstrich zu ziehen, das Nicht-Gelingen als solches offen zu kommunizieren und so weitere Ressourcen-Ver(sch)wendung zu stoppen.

Analyse – und weiter geht‘s

Besprecht das Scheitern offen und redet mit euren Mitarbeitern, Partnern und Zulieferern! Wir haben die Tendenz, nicht so gern über Misserfolge zu sprechen – nur natürlich – aber das ist notwendig, um Kraft für Neues zu gewinnen. Nicht alles war schlecht, ganz sicher nicht. Und erfahrene Gründer und Unternehmer lernen aus gescheiterten Projekten mehr als aus den gelungenen. Identifiziert die Learnings, gebt Ihnen einen Wert und macht weiter!

Ausstiegsszenarien und Alternativen

Vorab solltet ihr gemeinsam sog. Exit Points definieren, also Situationen und Zeiten innerhalb des Projekts, an denen ein Ausstieg nach erfolgter Evaluation möglich und ggf. auch nötig ist. Innerhalb des Projektzyklus können beliebig viele solcher Checkpoints definiert werden. Dieses Vorgehen sichert auch den Kommunikationsfluss und schützt euch vor unliebsamen Überraschungen.

Nächste Woche schauen wir uns Mittel und Wege an, wie ihr euer Projekt vorab sicherer machen und zum Erfolg führen könnt. Denn das ist ja das Ziel!

Geschrieben von

Geschäftsführerin und Trainerin für Akquise, Vertrieb und Kommunikation bei der Guerrilla Marketing Group. Sie co-moderiert seit mehreren Jahren die populäre Sendung GuerrillaFM mit Tipps und Hinweisen zu mehr Wachstum und Profitabilität für Selbständige und mittelständische Unternehmen.

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