Visual Content Marketing – So werden Sie gesehen – Teil 2

Im letzten Beitrag haben wir ein paar Überlegungen zum Thema Visual Content Marketing angestellt und wollen uns in Teil 2 mit der Frage befassen, wie wir verschiedene Plattformen und Social-Media Dienste nutzen können, um unsere Marketingbotschaften bestmöglich zu verbreiten und die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Ohne Frage ist YouTube dabei nicht wegzudenken. Der 2005 gegründete und ein Jahr später von Google gekaufte Dienst erlebte in den letzten Jahren einen beispiellosen Zuwachs an hochgeladenem Video-Material einerseits und an Bedeutung andererseits. Es geht schon lange nicht mehr um Katzenvideos und Crash-Compilations: Der Dienst hat sich zum größten Player bei der Verbreitung politischer und anderer Botschaften, hochaufgelöster (Musik)-Videos und der Archivierung von Dokumentationen entwickelt, die mehr und mehr auch als Quellenreferenz genutzt wird.

Aber was kann YouTube für uns als Unternehmer tun? Nun, zuallererst ist der Dienst die zweitgrößte Suchmaschine der Welt (nach Google selbst) und bietet das bestmögliche Zusammenwirken von Content, Suchfunktion und Social Media in einer Anwendung.

Durch die Berücksichtigung von Faktoren wie Tags, Keywords und Zugriffshäufigkeit (Popularität) generiert ein spezieller Algorithmus Trefferlisten für die User. Wer YouTube einsetzt sollte also alle diese Möglichkeiten nutzen und dazu die Chance wahrnehmen, über die Sharing-Funktionen via Facebook und mehr als zehn weitere Dienste für die optimale Verbreitung seines Contents zu sorgen.

Sie können Videos auch auf Ihrer Website einbinden und können dabei sogar zwischen verschieden großen Darstellungen wählen und weitere Funktionen nutzen.

Aber nicht nur YouTube will erwähnt werden, auch Twitter, Facebook, Instagram und Pinterest haben ihre Verbreitung und Nutzer und zwar millionenfach!

Bedenken Sie immer, dass Inhalte, die über Social-Media geteilt werden sollen, auf die Nutzergruppe zugeschnitten sein müssen und immer passend zu Ihrer Markenidentität und Ihrer Produktrange. Bilder, die Sie z.B. erstellen, damit Sie auf Pinterest möglichst häufig gepint werden, müssen anders gestaltet sein als auf XING oder LinkedIn.

Da mehr als die Hälfte aller Videos auf YouTube mobil betrachtet werden bedenken Sie auch dies bei der Kreation Ihrer Inhalte – und alles muss easy und schnell von einer auf die andere Plattform zu heben sein … wenn’s weiter nichts ist…

So erzählen Sie Ihre Geschichte optimal

  • Wählen Sie die Form aus, mit der Sie Ihre Botschaft bestmöglich transportieren können.
  • Achten Sie auf Relevanz, Markenidentität und technische Qualität bei der Produktion
  • Ihre Inhalte müssen mobil nutzbar und social-media-freundlich sein
  • Teilen Sie Ihre Inhalte auf den passenden Plattformen
  • Verfolgen Sie, über welchen Kanal Sie adressiert, angefragt, kritisiert, gerankt, beauftragt werden

Und last not least: Bleiben Sie dran und publizieren Sie regelmäßig! Viel Erfolg!

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Geschrieben von

Geschäftsführerin und Trainerin für Akquise, Vertrieb und Kommunikation bei der Guerrilla Marketing Group. Sie co-moderiert seit mehreren Jahren die populäre Sendung GuerrillaFM mit Tipps und Hinweisen zu mehr Wachstum und Profitabilität für Selbständige und mittelständische Unternehmen.

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